Tourenski Ranglisten-System:

Tourenski ist längst nicht nur mehr beschauliches Wandern im Schnee: Eine Gruppe von vielen tausend Sportlern hat den enormen Fitness-Wert des Berglaufens mit Ski entdeckt, die wohl beste Alternative zum Fitness Studio im Winter. Hunderttausende Hobbysportler streben regelmäßig die Berge hinan – für ein einzigartiges Naturerlebnis und für mehr Fitness.

Sie alle finden nun in einem neuen Tourenski-Handicap-System eine Orientierung für ihren Leistungsstand. Der Maßstab: Wieviel Vorsprung brauche ich auf andere / die besten Tourengeher der Welt, damit ich gleichzeitg mit diesen am Ziel bin. Dieser Vorsprung in Prozent der Gesamtstrecke ergibt das Tourenski-Handicap. Schon im Februar 2003 testeten Profis und Prominente das Konzept (© Dr. Thayer) beim Wintererlebnis Gaisberg Handicap Hunt auf der Nachtloipe am Gaisberg – mit viel Spass und Interesse.

Skitouren Handicap – das System

Das „Handicap-Hunt-System“ wurde ursprünglich für Langläufer entwickelt und im Februar 2003 auf der Raiffeisen-Loipe Zistel eingeführt. Es eignet sich ebenso für Tourenski: „Nullläufer“ ist der beste Österreicher, alle anderen, Profis wie Hobbygeher, messen sich an diesem. Sie erhalten einen virtuellen oder tatsächlichen Vorsprung in Prozent der Teststrecke. Handicap 50 bedeutet 50% Vorsprung (z.B. 500 m bei 1000m!), etc. Damit lassen sich spannende Verfolgungsrennen organisieren, denn die Besten starten ja ganz hinten!

Auf der Basis dieses Systems wurden auf dem Gaisberg mehrere Handicap-Teststrecken eingerichtet & beschildert, die dem Tourengeher im Alltag eine Orientierung bieten, auf welchem sportlichen Niveau er sich bewegt („Eichung“ durch die besten Nullläufer!).

Die ASTC (Austria Skitouring Cup) wird dieses System aufbauen.

Umsetzung des Systems über die ASTC Homepage.