| Wintererlebnis Gaisberg Mit großteils privaten Fördermitteln erschließt Wintererlebnis Gaisberg für Salzburger und Besucher fast 20 km Loipen, Wanderwege und Tourenrouten, davon ca. 12 km mit fast täglicher Spurung. Dies verdanken wir der Raiffeisen und Stiegl, der Salzburg Tourismus GmbH und dem TV Elsbethen. In den Anfangsjahren halfen weiters Atomic, Albus, antenne Salzburg, die Salzburger Nachrichten, die Gemeinde Elsbethen, Fritschi (Surf & Sail), Porsche Salzburg, Exel, Salewa, Hervis und IKO. All diesen Partnern (und einigen, die nicht genannt werden wollen!!) danken wir sehr - sie ermöglichten den Langläufern und Tourengehern bisher vier Traumwinter auf dem Hausberg. In den letzten drei Wintern seit 2003/2004 lag jeweils über mehr als vier Monate meterhoch Schnee, jeweils noch bis Mitte April auf der Rauchlbichl oder im Oberwinkl. Das lockte an Spitzentagen tausende Tourengeher, Langläufer und Schneewanderer auf den Berg. Wintererlebnis Gaisberg spurt regelmäßig 12 bis 20 km Loipen, Tourenrouten und Winterwanderwege zwischen 800 und 1.000m Seehöhe. Im letzten Rekordwinter 2005/06 waren das ca. 140 Sporttage ab dem 17. November. An vielen Tagen strömten die Tourengeher in Kolonnen via Zistel zur Spitze. Die Skiabfahrten in die Stadt glichen Pisten, der Gersbergschlag entwickelte sich zur Buckelpiste wie in den 60er Jahren. Viele entdeckten auch die Nordhänge Richtung Koppl oder die Gurl (1.150m). Die traditionsreichen Tourenrouten aus Parsch und Aigen (seit den Ursprüngen des alpinen Skilaufs in Salzburg bzw. der Welt ca. um 1880 befahren!!) wurden von uns zwischen 2002 und 2005 ausgeholzt und beschildert, was zur Wiederbelebung der legendären Salzburger Stadtabfahrt nach Parsch führte. Über die (lange Zeit zugewachsene) Gaisberg-Ostabfahrt (vom Gipfel Richtung Nocksteinkehre und zur Zistel) ist die traditionsreiche „Stierabfahrt“ über ca. 800 hm wieder befahrbar. Der Gersbergschlag direkt Richtung Stadt war ohnehin nie ganz vergessen. Hier will die Stadt endlich wieder die Pacht an die Bundesforste bezahlen, die der Skiclub Salzburg seit einigen Jahren nicht mehr aufbringen konnte. Vielleicht können dann einige der Jungpflanzungen unter dem Gipfel wieder beseitigt werden? Die größte Schneesicherheit und tägliche Genussabfahrten bieten der Stiegl-Steig vom neuen Parkplatz „P1“ im Oberwinkl, bzw. die etwas kürzere Tourenroute vom P2 bei Kriechbaum. Diese werden nach starken Schneefällen präpariert (ab Zistelwiese Anstieg über die alte Zahnradbahntrasse!) und funktionieren auch schon bei sehr geringer Schneelage!* Raiffeisen-Loipen für Skating & Diagonal Die Loipen im Oberwinkl begeistern Skater wie Diagonal-Freaks. Ihr stets leicht kupiertes Profil fordert Kreislauf und Kondition in idealer Weise – schon auf der leichten Übungsrunde Gurlfeld beim P2 (ca. 3,4 km), erst recht auf den romantischen Routen um Loitram und Kriechbaum (ca. 12 km Gesamtlänge/ je ca. 50 hm). Leistungsbewußte Läufer oder Skiwanderer lieben inzwischen auch die teils steilen Verbindungsspuren über den Skilift Hub-Rosenlehen zur Zistel (die ist nur 10 Minuten von der Gnigl/Salzburg Ost entfernt!). Eine Höhenloipe verläuft weiter zu den reizvollen Wiesen und Waldwegen der Rauchenbichl (Raiffeisen Romantik Loipe - mit echter Schneegarantie! Wir spuren diese allerdings nur noch bei Schneemangel im Oberwinkl - und so was gab es seit Jahren nicht mehr!). Skitouren Handicap – Weltpremiere Gaisberg Auf dem Zistelfeld wurde 2003 bei einem Nachtevent ein spannendes Handicapsystem für Langläufer eingeführt – der Nordic Handicap Hunt. Im Februar 2005 erfolgte die Weltpremiere des Touren-HandicapSystems (© Dr. Thayer) nach dem gleichen Prinzip: Läufer erhalten einen Vorsprung in Prozent der Entfernung – das ist zugleich ihr Handicap. Damit können sie auf den markierten Strecken ihre Sollzeit gemäß ihrer Leistungsstärke kontrollieren – mit gestaffelten Zeiten. Für Profis und Hobbyläufer ergibt das eine gute Identifikation im Leistungsspektrum dieser explodierenden Tourenskiszene. An den Startpunkten P1 und P2 sowie auf der Zistel werden die Richtzeiten der besten Tourenläufer Österreichs aufgeführt - mit den Sollzeiten gemäß diesem neuen Handicap System. Stiegl Handicap Routen Für den Alltag bietet dieses Handicap-System gute Vorteile: Wir beschildern mehrere Routen auf dem Gaisberg mit der Nullzeit des besten Österreichers und – abgestuft nach HCP – mit Sollzeiten für Hobbyläufer. Das ergibt eine Orientierung für den Anstieg und eine Herausforderung für das regelmäßige Training. Am Ziel auf der Spitze weiß man dann seinen Abstand zu den Weltbesten in Sekunden bzw. HCP Stufen! Der Stiegl Steig von der Schwaitl bzw. Loitram zur Spitze und die Tourenroute vom Oberwinkl (P2) wurden als erste nach dem Premiere Event beschildert. gez. Dr. Josef Thayer, Wintererlebnis Gaisberg, 5.11.2006 Info: Salzburg Info 0662 - 8898-0,
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